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Die Kölblalm ist wieder geöffnet.
Heidi wartet auf Euren Besuch
Die Geschichte der Kölblalm
Die Geschichte der „Kölblalm“ ist 4000 Jahre alt! Schlackenfunde gleich hinter der Hütte stammen aus der Bronzezeit Der Geländerücken, geschützt von zwei abfallenden Felswänden im Süden der Kölblalm, könnte vielleicht als altes Siedlungsgebiet genutzt worden sein. Das Bauwerk war ursprünglich keine Alm, sondern eine dauernd bewohnte Schwaige: Ein solcher „Bergbauernhof“ diente im Mittelalter nur zur Viehzucht. 1572 übernahm Hanns Rämschüssl das Gütl Pernsoll, er starb 1618. Deshalb heißt die Kölblalm nach dem Familiennamen „Rämbschissl“ heute noch im Volksmund „Bauer in der Rahmschüssl“. Das Gütl war auch im Winter bewohnt, darauf weist der gemauerte Teil der Hütte mit der Rauchkuchl hin (solche gemauerten Teile waren auf Almen nicht üblich). Der „Schlittgraben“ ist Teil der alten Kohlschlittentrasse und des alten Almweges von der Neuburg über den Hüpflingerhals zur Waag und nach Hieflau. Er begann beim Ebnerhof, ging über den heutigen Steig unterhalb der Kölblalm vorbei an diesem Gebäude (der Hohlweg gleich westlich der Hütte ist ein Teil davon), weiter durch den Schröckengraben zur Schröck- und Neuburgalm, wo man noch die alte Trasse hinauf zum Hals erkennen kann. Im Winter führten die Johnsbacher Bauern ihre in den stiftischen Wäldern gewonnene Holzkohle auf Schlitten mit Korbaufbau über das Gebirge nach Hieflau. Das Kohlgeld gehörte neben dem Viehverkauf zu den wichtigsten Geldeinnahmen der Bauern.
1741 sahen die Besitzverhältnisse schon ganz anders aus: Aus der ehemaligen dauernd bewohnten Schwaige und dem Gütl Pernsol war eine nur im Sommer bewohnte Alm geworden. Ein Almzinsverzeichnis zur Zeit Maria Theresias besagt, dass der Thonner nun die Alm Pernsoll in Kauf besaß. Das „Kaufrecht“ auf eine Alm war seltener als das normale Weiderecht. Ursprünglich erkaufte sich ein Bauer nur das Recht, die Alm seinen Kindern zu vererben. Thonner besaß fast 60 Stück Vieh, die Hälfte davon wird er auf seine Alm heraufgetrieben haben. Die heutige Kölbl-Galtviehalm dürfte damals schon zum Besitz gehört haben. 1760 durfte der Joseph Käßegger v. Thonner auf seine Bernsold- oder Thonneralm untern Wießmath 28 Rinder auftreiben. Bis zum Lahngang westlich der Hütte ging sein Raumrecht. Das heißt er durfte bis dorthin Sträucher, Buschen und Waldanflug „räumen“, also die Weidefläche putzen. Weiter westlich begann das Stockrecht, das Holz war dort für das Kupferschmelzwerk Radmer bestimmt.
1813, vor knapp 200 Jahren, wurde die Alm mit dem Kölbl-Gut vereinigt. Erst jetzt hieß sie Kölbl-Alm. Darüber hinaus besaß der Kölbl noch die untere Ennswaldalm nördlich unterhalb der, die er mit 50 (!) Stück Vieh bestieß. Das Galtvieh weidete auf der „Kölbl-Plan“ östlich der Planspitze(„Kölbl-Plan-Spitz“) von dieser Plan hat der Gesäuseberg seinen Namen. Außerdem hatte er noch Weiderechte auf der Zinödl-Ochsenleiten. 1826 dürfte die Kölblalm bereits im Privatbesitz des Kölbl gewesen sein. Das Grundstück war bereits vermessen, und zwar nach Schritten und Klaftern, Markbäumen und Marksteinen.
Bereits während des zweiten Weltkrieges wurden von französischen und russischen Kriegsgefangenen in der „Teufelsklamm“ zwei kurze Felstunnel gesprengt. 1954 wurde der Weg auf die Neuburg gebaut. Damit war auch die Kölblalm mit dem Traktor erreichbar. Der aus Holz gezimmerte Teil der Kölblalm wurde 1947 erneuert, der oberhalb der Almhütte vorhandene Stall 1949 abgerissen und auf der Anhöhe neu errichtet.
Seit Ende 2002 liegt die Kölblalm – als einzige Privatparzelle – im Nationalpark Gesäuse.
Weiter Informationen:
Kölblwirt (Familie Wolf) Johnsbach Nr 65 Tel. +43(0)3611 216 E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.koelblwirt.at |
Kommentare
Wir, vom Betriebskaufm. Dienst Austrian Hydro Power AG
Werksgruppe Steiermark, sind nach unserem Workshop
im Kraftwerk Hieflau, die Johnsbacher Almenrunde gegangen.
In der Kölblalm haben wir Schweinsbratll, Knödl und Kraut
"geschmaust".
Wir waren begeistert von der Alm, vom urig im Reindl servierten
Essen und besonders von der liebenswürdigen Schwoagerin Heidi
und ihrer Mama.
Wir, nämlich das Schweizerorches ter Frohnleiten , haben anlässlich unserer Klausur bereits die köstlichen Mehlspeisen der jungen Schwoagerin verkostet!!!!
Heidi wartet auf Euren Besuch!